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Sony MDR-3R: Retro-Kopfhörer mit USB-C ab 59 Euro

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Illustrative photo: Audio & Video: Headphones on wood in black and white (Unsplash)
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Was Sony mit dem MDR-3R zurückbringt

Sony hat ein Relaunch-Projekt für die On-Ear-Kopfhörer MDR-3 gestartet. Das berichtet heise online · Technik (DE). Der neue Name lautet MDR-3R, wobei das R laut Bericht für „Retro“ oder „Relaunch“ stehen kann. Die ursprünglichen MDR-3 kamen Anfang der Achtziger passend zum 1979 erstmals ausgelieferten Original-Walkman auf den Markt und blieben viele Jahre erhältlich.

Bekannt wurden sie weniger durch den Klang als durch ihre bunten Schaumstoffüberzüge in Hellblau, Orange und später Schwarz. Dazu kam ein Kopfanpassungsmechanismus mit Metallbügeln, die den Träger beim Anfassen leicht in die Finger stachen. Der Anlass für das Revival: Der MDR-3 war samt Walkman WM-8 in der US-Serie Stranger Things zu sehen, wo die Figur Max Mayfield ihn in entscheidenden Szenen trug.

USB-C statt Klinke, Kabel statt Akku

Statt des klassischen 3,5-mm-Klinkenanschlusses hat der MDR-3R einen USB-C-Stecker, der zu Geräten mit USB-Audio-Klasse 1.0 kompatibel ist, etwa iPhones oder Android-Geräte. Neu ist außerdem eine Inline-Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon, gedacht für Telefonate oder zum Vertonen von TikTok-Videos. Weil das Kabel Strom liefert, braucht der Kopfhörer keinen Akku und kein Bluetooth. In den On-Ears stecken 23-mm-Treiber, die laut Sony dieselben wie beim MDR-3 sein sollen. Zur Produktionslinie und zum Nachbau machte Sony keine Angaben. Der Hersteller wirbt mit dem charakteristischen Klang des Originals und will die Abstimmung subtil an moderne Hörgewohnheiten angepasst haben.

Illustrative photo: Audio & Video: TV Setup at home (Unsplash)

Offene Bauweise und fehlendes ANC

Der MDR-3R ist ein offener On-Ear. Wer ihn im Zug oder Bus trägt, beschallt damit auch die Umgebung. Wie stark das stört, lässt sich laut Bericht erst nach ersten Tests sagen. Eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) baut Sony nicht ein. Bose hatte das kürzlich bei einem neuen kabelgebundenen Modell getan. Auch beim Klang bleibt eine Frage offen: Wer den MDR-3 früher hatte, erinnert sich an Klirrfaktorprobleme. Ob der MDR-3R sie übernimmt, müssen erste Tests zeigen. Belegt sind bislang nur die Angaben des Herstellers, keine Messungen.

Zwei Varianten und die Preise

Der MDR-3R kommt in zwei Versionen. Die Standardvariante kostet 59 Euro und enthält zwei austauschbare Ohrpolstersätze, einen in Orange und einen in Hellblau. Ob Sony die Polster auch einzeln verkauft, ist bisher nicht bekannt. Dazu gibt es eine Sondervariante zur Serie Stranger Things, die im vergangenen Jahr zu Ende gegangen ist. Sie hat schwarze und „Stranger Things“-rote Polster sowie das eingravierte Logo der Show. Für das Branding verlangt Sony 10 Euro mehr. Beide Varianten sollen auf den Markt kommen.

Was du vor dem Kauf klären solltest

Bevor du zugreifst, lohnt ein Blick auf dein Gerät: Der MDR-3R läuft nur an Anschlüssen mit USB-Audio-Klasse 1.0, eine Klinkenbuchse nutzt ihm nichts. Wer unterwegs Ruhe will, sollte die offene Bauweise einkalkulieren. Und wer den alten MDR-3 wegen seines Klangs in Erinnerung hat, wartet besser auf unabhängige Tests. Ich habe den Kopfhörer nicht gehört und stütze mich hier allein auf die Angaben von Sony und den Bericht von heise online · Technik (DE).

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Quelle: heise online · Technik (DE)

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