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MacBook Pro mit Touchscreen: Was die ersten Tests sagen

Aktualisiert

Symbolbild: Tech & Computer: Desk Setup (Unsplash)
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Erste Tests vor dem Verkaufsstart am Freitag

Die ersten Tests der neuen 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit PROLED-XDR-Display sind veröffentlicht. Die Laptops kommen am Freitag auf den Markt. Ein zentrales neues Merkmal ist der Touchscreen. Die Tester von The Verge, Gizmodo und WIRED beschreiben, wofür die Berührungseingabe im Alltag taugt und wo sie an Grenzen stößt. Ich habe die Geräte nicht selbst ausprobiert; alle Beobachtungen stammen aus den veröffentlichten Tests.

Wo der Touchscreen im Alltag hilft

The Verge-Tester David Pierce nennt konkrete Situationen, in denen der Touchscreen praktisch ist. Beim Bearbeiten von Fotos sei es deutlich einfacher, mit den Fingern aufzuziehen und in den gewünschten Bereich zu zoomen, statt mit dem Trackpad zu klicken und zu ziehen. Beim Filmschauen tippt er einfach auf das Video, statt den Mauszeiger zu suchen. Am besten gefällt ihm die Bedienung, wenn er anderen etwas am Rechner zeigt: Beide können dann zwischen Optionen wischen oder eine Bearbeitung antippen, ohne sich um das Trackpad zu drängen.

Grenzen: keine Bildschirmtastatur, kein Apple Pencil

Pierce nennt auch Einschränkungen. Tippt man in ein Textfeld, erscheint keine Bildschirmtastatur. Auch das Pop-up zum Kopieren, Einfügen und Alles-Auswählen fehlt beim Antippen von Wörtern. In Procreate erscheint kein Werkzeugradius, wenn man mit dem Apple Pencil auf den Bildschirm tippt, denn der Stift funktioniert gar nicht. Gizmodo-Tester Kyle Barr beschreibt den Touchscreen als gelegentlich nützlich, aber nicht als Allheilmittel. Bei der iPhone-Spiegelung auf dem Mac sei er hilfreich: Statt unten auf die Leiste zu klicken, um eine App zu minimieren, wischt man vom unteren Rand nach oben. Das fühle sich allerdings weniger flott an als auf dem echten iPhone.

Viele Tester vergessen den Touchscreen im Arbeitsalltag

WIRED-Tester Luke Larsen musste sich während seiner Testzeit bewusst an den Touchscreen erinnern. Bei konzentrierter Arbeit vergesse er ihn völlig, weil er in seinen Abläufen keinen Platz habe. Ganz nutzlos sei er trotzdem nicht: Eine Benachrichtigung mit dem Finger wegzuwischen fühle sich intuitiv an. Auf dem Sofa durch den Instagram-Feed zu scrollen funktioniere wie auf einem iPad. Solche Momente seien aber selten. Zwischen Spaces würde er nicht mit drei Fingern nach oben wischen, wenn das auch am Trackpad ohne Handwechsel geht.

Das OLED-Display als eigentlicher Grund für den Wechsel

Pierce empfiehlt die neuen MacBook-Pro-Modelle unabhängig vom Touchscreen wegen des OLED-Displays und anderer Verbesserungen. Das Display liefere kräftigere Farben und einen höheren Kontrast als die früheren Modelle mit Mini-LED. Für HDR-Inhalte erreichen die Laptops bis zu 2.000 Nits Helligkeit. OLED braucht keine Hintergrundbeleuchtung, einzelne Pixel schalten für Schwarz komplett ab. Bloomberg-Autor Chris Welch nennt das zweilagige Tandem-OLED-Panel „wirklich beeindruckend“ und deutlich heller als LCD-Modelle. Seine anfänglichen Sorgen um die Gleichmäßigkeit des Panels seien beim Einsatz schnell verschwunden.

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Quelle: MacRumors · Apple & apps

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