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KI auf Steam: 41,67 Prozent der neuen Spiele mit Offenlegung
Aktualisiert

Was die Auswertung von 2.803 Spielen zeigt
Golem.de hat die Steam-Neuerscheinungen zwischen dem 31. Juli und dem 30. August 2026 durchgesehen. Bei 41,67 Prozent der Titel fand die Redaktion eine Erklärung der Entwickler zum Einsatz generativer KI. Konkret heißt das: 1.168 Spiele tragen den Hinweis „AI Generated Content Disclosure“, 1.635 nicht.
Entwickler müssen den Einsatz generativer KI in bestimmten Bereichen gegenüber Valve offenlegen. Auf Steam erscheint diese Angabe als eigener Hinweis auf der Store-Seite. Die Auswertung erfasst damit die öffentlich ausgewiesene Nutzung, nicht den tatsächlichen Gesamtumfang.
Vor der Entscheidung vergleichen
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Meist Bilder, seltener Text oder Code
Am häufigsten nennen die Spiele mit Offenlegung visuelle Inhalte: 832 Titel führen Grafiken, Illustrationen oder anderes Bildmaterial auf, das sind 71,23 Prozent dieser Gruppe. Dazu zählen Hintergründe, Charakterbilder und Icons.
Danach folgen Marketingmaterial mit 277 Nennungen (23,72 Prozent), Musik mit 212 (18,15 Prozent), Text mit 209 (17,89 Prozent), Programmierung mit 206 (17,64 Prozent) und Lokalisierung mit 187 (16,01 Prozent). Nur 17 der 1.168 Spiele gaben KI ausschließlich für Marketingmaterial an.
Warum die Code-Zahl wenig über Coding-Assistenten sagt
Die 206 Nennungen für Programmierung bilden nicht ab, wie verbreitet Coding-Assistenten in der Entwicklung sind. Valve konzentriert die Offenlegung auf KI-generierte Inhalte, die im fertigen Spiel stecken oder während des Spielens entstehen. Der bloße Einsatz von KI-Werkzeugen für eine effizientere Entwicklung steht laut Steamworks-Dokumentation nicht im Fokus der Vorgabe.
Auch ein fehlender Hinweis beweist nicht, dass kein KI-Werkzeug zum Einsatz kam. Umgekehrt sagt ein vorhandener Hinweis nichts darüber, welcher Anteil des fertigen Spiels generiert wurde.
Günstiger und schlechter bewertet
Die Redaktion hat auch verglichen, wie sich die Titel mit KI-Hinweis bei Preis und Bewertungen unterscheiden. Im Teaser ihrer Auswertung hält Golem.de fest: günstiger und schlechter bewertet. Konkrete Preis- oder Bewertungszahlen stehen in dem frei zugänglichen Teil des Textes nicht.
Der Artikel ist als Golem-Plus-Text gekennzeichnet und laut Hinweis 24 Stunden lang frei verfügbar.
Zwischen Massenware und Produktionshilfe
Hinter der Quote stecken sehr unterschiedliche Spiele. Golem.de nennt nahezu identische Puzzles mit KI-Bildern, eine virtuelle Wahrsagerin und Titel, bei denen generative KI Teile der Produktion unterstützt. Als Beispielbild dient das Artwork von „AI Roguelite“.
KI-Einsatz allein ist für die Redaktion noch kein Beleg für AI Slop. Was am Ende übrig bleibt, ist eine offene Frage: Wie viel des fertigen Spiels tatsächlich generiert wurde, lässt sich aus den Angaben auf Steam nicht ablesen.
Quelle: Golem.de · KI (DE)
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Post von Sir Compare
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